
|
|
|
 |
|
;-)))) Bella Italia - das Tagebuch eines wunderschönen
Urlaubs - Tag6
|
 |
|
noch in Arbeit :-)))))
| ... nahtloser Übergang zum nächsten
Tag... |
7:30h
Langsam regen sich die ersten Campingplatzbewohner und
wir stellen fest, dass es zeit zum Frühstücken
wird. Also weg vom Steg und hoch zum kleinen Supermarkt.
Es ist erstaunlich wie groß die Auswahl an Gebäckstücken
sein kann, wenn man früh genug zum Einkaufen geht.
Wir entscheiden uns für Vanillecroissants und Kakao.
Natürlich lassen es sich unsere Begleiter auch diesmal
nicht nehmen uns einzuladen. Mit unserer Beute machen
wir uns auf den Weg zum Zelt um sie zu vernaschen...
9:00h
Nachdem wir fertig gefrühstückt haben und
sich langsam aber sicher erste Ermüdungserscheinungen
bei uns bemerkbar machten, entscheiden wir uns dafür
endlich schlafen zu gehen (natürlich alleine, wir
sind schließlich gut erzogen!!!)
 
Um es im Zelt auch noch nach 9:00h und Sonnenschein
aushalten zu können machen Rebsi und Bine einfach
alle Luken auf. Während wir uns zum schlafen hinlegen
entscheidet sich Miri doch noch etwas zu schwimmen (hat
ja sonst am Wochenende auch immer früh Training).
Nach 2025m (die letzten 25 Meter waren dazu da, dass
sie noch mal am attraktiven Bademeister vorbeilaufen
kann) kämpft sie sich erschöpft aus dem Wasser
und fällt beinahe direkt vor den Augen des unheimlich
süßen Bademeisters wieder zurück ins
Wasser. Auf sehr wackeligen Beinen zurück zum Zeltplatz
geeiert.
Hmmm, Bine und Rebsi schlafen soooo tief und fest und
sie zu wecken bringt sie einfach nicht über's Herz
- also das Bettlager im Freien aufgeschlagen.
Kurzer Dialog mit den Nachbarn: Miri: "Bin gerade
2 km geschwommen" Nachbar: "Reife Leistung
nach dieser Nacht :-)" (Woher weiß er das?)
Hingelegt - festgestellt, dass es kalt ist. Aufgestanden
und Handtuch zum Zudecken mitgenommen. Handtuch war
aber nass und auch kalt. Versucht in Decke einzurollen.
Aufgestanden, um was zu Trinken zu holen. Wieder hingelegt
und eingerollt. Sonne kam raus. Mit Decke und nassem
Handtuch umgezogen. Hunger bekommen. Aufgestanden, was
essbares geholt, wieder eingerollt. Nachbar guckt immer
komischer.
Endlich eingeschlafen und später völlig verschwitzt
(War ja in Decke und mittlerweile trockenem Handtuch
eingerollt) wieder aufgewacht.
Um auf der Heimfahrt nicht verhungern zu müssen
sind wir dann noch einkaufen gefahren. Also zum Safe,
Geld holen und unsere Security gefragt wo hier in der
Nähe ein LIDL ist.
Sein Kommentar dazu war: "Er ist ein bisschen versteckt
und blöd zu finden." (Freie Übersetzung
aus dem Italienischen laut Miri!)
Wir haben ihn auch tatsächlich nicht gefunden!!!
Also wieder umgedreht und zurückgefahren. Unterwegs
doch noch bei einem uns bekannten Supermarkt angehalten.
Dort haben wir Kekse, Wasser, Karotten und vor allem
eine Tafel Schokolade erworben.
Wieder zurück am Zelt angekommen steigt Miri als
erstes aus. Als Rebsi ihr hinterher will meinte Bine:
"Was hältst du davon wenn wir Miri so einen
Delphin fürs Wasser kaufen?"
(Anmerkung hierzu: Miri hat den ganzen Urlaub ununterbrochen
von diesen süßen Fischen erzählt, und
sich über ihre Verflossen beschwert, die keinen
noch so heftigen Wink mit dem Zaunpfahl verstehen wollten/konnten.
Hier zu dem starken Geschlecht: Klickt doch mal hier,
BUTTON, vielleicht hilft's ja)
Rebsi: "Ja, das machen wir"
Bine: "Schauen wir erst mal bei dem Geschäft
außerhalb des Campingplatzes wie viel die da kosten."
Zu Miri:
Bine: "Wir fahren noch mal schnell weg wir haben
was vergessen"
Miri: "Wohin denn?"
Bine: "Sind gleich wieder da..." Motor an,
losgedüst...
Miri etwas verwirrt: " ... ist gut ..."
Puh geschafft...
|
|
Ein Delphin namens Alessandro
|
|
Draußen am Geschäft angekommen haben wir
auch gleich den passenden Delphin entdeckt.
Ein 2m Fisch (ja, ja wir wissen das Delphine keine Fische
sind, trotzdem... ). Er war tatsächlich billiger
als der am Campingplatz und wir haben sogar noch etwas
Rabatt bekommen.
Da der Verkäufer eine elektrische Luftpumpe hat
und wir nicht schon wieder Lust auf dieses sch... kleine
Ding von uns hatten, ließen wir den Delphin gleich
aufblasen.
Jetzt muss er nur noch verstaut werden.
... In den Kofferraum passt er nicht...
... Ok, dann eben auf die Rücksitzbank...
... Reicht immer noch nicht von der Länge...
... aber Frauen sind ja erfindungsreich, also wird erst
die eine Scheibe runtergekurbelt, dann die zweite. Am
Schluss schaute auf der Fahrerseite die Schnauze, auf
der Beifahrerseite die Schwanzflosse raus. So haben
wir uns dann auf den Weg zurück zum Zelt gemacht.
Die Lacher waren auf unserer Seite.
Wieder am Campingplatz angekommen wurden wir erst mal
von der Security angehalten, um uns anhören zu
müssen: "Dieses Teil darf aber nur im Wasser
verwenden, nicht auf der Straße!"
Weiter Richtung Zelt.
Wir haben noch nie so viele lachende Gesichter gesehen,
wie auf unserem Weg über den Campingplatz. Das
muss ein Bild für die Götter gewesen sein.
Sind dann in unseren Weg eingebogen und gehupt um Miri
aus dem Zelt zu locken.
Als sie das Auto mit den Delphin sieht fallen ihr fast
die Augen aus dem Kopf. Das Gesicht hättet ihr
sehen müssen. UNBESCHREIBLICH!
Unsere Nachbarn haben sich nicht mehr gekriegt und werden
sich genauso wie die Securitys gedacht haben ´Was
bringen die drei als nächstes. Das kann man doch
gar nicht toppen."
Miri war ganz entsetzt und konnte ihr Glück gar
nicht fassen.
"Ich habe ein Delphin, yippie!!! Ihr seid der Hammer!!
Damit habe ich ja überhaupt nicht gerechnet. Gehn
wir Schwimmen?"
Der Delphin wurde feierlich nach unserem Lieblings-Security-Mann
auf den Namen Alessandro getauft.
Damit sich jeder ein Bild von Alessandro
machen kann hier ein Foto:
*schmacht" (Anmerkung der Redaktion)
10 Minuten später am See:
Miri versucht vergeblich im Wasser auf den Delphin zu
kommen, schafft es aber nicht wirklich.
Einen Vorteil hatte es aber: Das Problem des stundenlangen
Gewöhnens an kaltes Wasser ging mit Hilfe des Fisches
verdammt schnell ;-) !!!
Nach einiger Zeit hat sie's mit Hilfe von Bine dann
doch noch geschafft und bekann mit Rebsi (& ihrer
Luftmatratze) Autoscooter zu spielen. Das ganze ging
so lange (einige Sekunden ;-) ) bis beide zusammengestoßen
und ins Wasser gefallen sind...
Danach sind wir noch so ein bisschen auf dem Wasser
rumgetrieben und haben gequatscht.
Auf dem Weg zum Ufer konnten Bine und ich zusammen auf
unserer Luftmatratze nicht wirklich die gleiche Richtung
ansteuern die Miri auf ihrem Delphin geritten ist.
Zum Glück kamen dann unsere Retter: Zwei kleine
Jungen so ca. 10-12 Jahre paddelten vor uns in einem
Kanu.
Sie haben uns dann freundlicherweise Richtung Ufer abgeschleppt.
Um uns von den Strapazen zu erholen haben wir uns dann
noch ein bisschen in die Sonne gelegt und schlaf nachgeholt.
|
|
Der letzte Abend.....
|
Wie unseren Begleitern von heute Morgen
versprochen gingen wir um 20h zur Rezeption um von dort
aus zusammen essen zu gehen (wir wollten uns schließlich
an unserem Abend nochmal eine von den leckeren Pizzen
gönnen!)
Als sie bis zehn nach acht immer noch nicht aufgetaucht
waren (länger wollten wir nicht warten) haben wir
uns auf den Weg gemacht. Wer nicht will der hat schon...
dann gehen wir halt alleine Pizza essen. Wie wir später
bei einem Glas Rotwein feststellten, hätte ihre Anwesenheit
nur die schöne, wenn auch etwas traurige (es war
schließlich unser letzter Abend) Stimmung verdorben.
Und wir konnten so den Urlaub beenden wie wir ihn begonnen
haben.
Unser Tisch war auf dem Balkon mit Blick auf den See...
Da wir etwas hinten im Eck saßen wurden wir zunächst
von keinem Kellner beachtet. Irgendwann reichte jedoch
das Knurren unserer Mägen aus um auf uns aufmerksam
zu machen ;-).
Die Essenswahl war einfach: das gleiche wie am ersten
Tag: 3 Pizza Funghi, 1/2l Wein und eine
Flasche Wasser.
Bine nahm diesmal noch zusätzlich ein paar Vitamine
in Form von Salat.
Auch diesmal standen wieder diese leckeren italienischen
Crisinis auf dem Tisch. Ihre Halbwerszeit war heute jedoch
wesentlich kürzer als am ersten Abend... (unsere
Mägen knurrten schließlich immer noch!)
Beim Essen entschieden wir eindeutig, dass keine von
uns wirklich Lust hatte zurück nach Deutschland
zu fahren und somit weg vom schönen warmen Wetter
und den charmanten Italienern.
Das Essen war (wie auch nicht anders zu erwarten war)
richtig lecker.
Der einzige große Unterschied zum ersten Abend
bestand darin, dass sich Miri diesmal nicht blamiert
hat. Wir konnten den Tisch sogar ohne etwas kaputt zu
machen oder etwas umzuschmeißen verlassen. (Miri
wir sind so stolz auf dich!)
Zum Nachtisch sind dann noch mal lecker Eis holen gegangen.
"Warum ist um die Zeit noch eine so lange Schlange?"
- Egal. Wir stellen uns trotzdem an.
Sind dann mit dem Eis in der Hand zum Strand gelaufen
und haben uns genau an den Platz gesetzt an dem wir
auch am ersten Tag saßen: auf einem Tretboot.
Eigentlich wollten wir den Abend so richtig schön
ausklingen lassen, wären da nicht die Schnacken
gewesen. Also doch schon etwas eher zurück zum
Zelt.
Da Bine nochmal ihren Freund anrufen wollte schickte
sie Miri und Rebsi alleine weiter.
Auch diesmal mussten wir mal wieder über den Zaun
klettern.
Als wir am Zelt angekommen sind war Bine auch schon
da. Sie konnte die Telefonkarte nicht finden...
Egal... Sind dann schlafen gegangen. Müssen morgen
ja sehr früh raus und dann auch noch sehr lange
fahren.
ca. 24:00
Rebsi wacht auf hört jemanden vorm Zelt: Mirjam,
... Mirjam, .... das ganze locker 15 mal...
Voller Panik weckte sie Bine: "Bine, wach auf da
ist jemand vorm Zelt!"
Dann schon wieder : "Mirjam, ... Mirjam......"
Bine: "Ist das nicht der eine Typ von heute früh?...We´re
sleeping go away!"
Und schon wieder : "Mirjam, ... Mirjam......"
Sch.... es war einer von den Beiden die kein Wort Englisch
können...
Hilft alles nichts, wir müssen Miri wecken. Sie
brabbelt in ihrem "TRANCE-ZUSTAND" irgendwas
auf italienisch und ist gleich wieder eingeschlafen.
Ein paar sek. Später schon wieder: "Mirjam,
... Mirjam......"
Bine weckte Miri ein zweites mal. Miri total verpeilt
sagt wieder etwas auf italienisch und schläft weiter.
Der Typ antwortete zwar, nur bekam das Miri nicht mehr
wirklich mit. Bine und Rebsi konnten nur die Namen Stefano
und Marco verstehen.
Irgendwann gibt anscheinend auch der hartnäckigste
Italiener auf, es wurde Ruhig und wir konnten weiter
schlafen...
|
|
|
|
 |
 |