;-)))) Bella Italia - das Tagebuch eines wunderschönen Urlaubs - Tag5

 

 

Aufstehen und Morgensport
9:00
Langsam werden wir alle wach. Ab 9:00 wird es einfach zu warm und stickig im Zelt um noch weiter schlafen zu können.
Eigentlich hatten sich Rebsi & Bine vorgenommen jeden Früh joggen zu gehen, bis heute haben sie es auch eisern durchgezogen, langsam macht sich nur so ein wenig Muskelkater in den Beine bemerkbar.
Da wir Miri auch keine großen Ambitionen zum Joggen hat, trotzdem bereit wäre etwas Sport zu machen, entschieden wir uns kurzerhand den Trimm-Dich-Pfad entlang des Sees auszuprobieren.
Also auf in die Sportkleidung und runter zum See. Nach links abgebogen und bis zum letzten Schild gewalked. Wie sich herausstellte war es Etappe 14. Ok, dann fangen wir halt von hinten nach vorne an... Die Übungen, die auf den Schildern beschrieben waren, sahen zum teil mehr als nur merkwürdig aus. Dies ging so weit, dass sich Rebsi irgendwann vor Lachen nicht mehr halten konnte und einfach umkippte...
Fleissig wie wir waren haben wir jede Übungen durchgemacht und sind dann zum nächsten Schild gejogged (Wirklich!). Es war so ziemlich alles dabei, Sit-ups, Liegestützen, Klimmzüge (die für Frauen wie uns absolut unmöglich waren!) und zu guter letzt die Aufwärmübungen und Dehnen.

9:50
Letzte Station erledigt! Nun geht´s hoch zum Markt und Frühstück besorgen. Wir haben uns für lecker Schokohörnchen und Brötchen (schließlich hatten wir noch Marmelade und Nutella) entschieden. Noch etwas kaltes zu trinken mitnehmen und zurück geht's zum Zelt.

10:30
Zurück am Platz und Tisch mit den gekauften Leckereien gedeckt.
Während wir gemütlich frühstückten bekommen wir Besuch von unserem Lieblings-Security: Alessandro! Wir unterhalten uns kurz und fragen ihn dann noch mal nach der Gästeliste der Disco. Er ruft auch sofort seinen Kumpel an und fragt nach. Wie sich nach dem Telefonat herausstellt, hat er es tatsächlich geschafft uns auf die Gästelisste "PSS" (Gesprochen: Pi-Esse-Esse) zu setzen, sogar mit komplett freiem Eintritt!!!
Leider konnte er uns nicht begleiten, da er am nächsten Tag arbeiten musste. Schade :-(.

Nach dem es nun wieder ziemlich warm wurde entschieden wir uns ein bisschen schwimmen zu gehen! Also Bikinis angezogen, Badekappen geschnappt und auf zum Pool.
In der zeit, die Miri brauchte sich an das a...-kalte Wasser zu gewöhnen schwamm Bine einen Vorsprung von 4 Bahnen (à 25m) raus. Rebsi setzte sich diesmal 15 Bahnen zum Ziel, Miri und Bine sogar 40 (also 1km!).
Nach dem wir alle fertig waren (Rebsi schaffte es sogar auf 25 Bahnen!) hörten wir lustige Musik aus Richtung Kinderbecken. Wir, neugierig wie wir sind, also nichts wie hin! Dort angekommen entdeckten wir 2 Animateure die den Kindern Party-Tänze zu verschiedenen Liedern vorführten.
Da müssen wir einfach mitmachen!
Unseren Lieblingstanz haben wir versucht mit einer kleinen Animation darzustellen:


 

Nachmittagssport und Abendesse

Etwa 12:00
Zurück am Platz, haben wir uns erst mal relaxt mit ein Dingen wie Tagebuch schreiben, lesen und sonnen.

16:45
Da um 17h Aerobic an der Showbühne angeboten wird, und wir (jedenfalls Miri und Bine) unbedingt mal mitmachen wollten, haben wir uns (schon zum 2ten mal an diesem Tag) in unsere Sportklamotten geschwungen und uns auf den Weg gemacht.
Diesmal hat die Trainerin mit ein paar Aufwärmübungen angefangen und ist dann zu einer Art kleinen Choreographie übergegangen. Miri schaffte es mit ach und krach die Koordination von Beinen und Armen auf die schnellen Takte des Techno-Beats hinzubekommen. Bine gab irgendwann auf und beobachtete das ganze lieber vom Rand aus...

17:15h
Zurück vom Sport bekamen wir langsam Hunger. Also hieß es "Essen-Kochen". Wir entschieden uns diesmal für ein Fertig-Tüten-Gericht. Es nannte sich "Reistopf mit Hühnchen und Spargel" hört sich doch lecker an.
Also Gaskocher angeschmissen, Wasser in Topf geschüttet und Beutelinhalt eingerührt... Da solche Gerichte einen ziemlichen "Rühraufwand" bedürfen, stellte sich Bine (unsere Köchin) einen Stuhl neben hin und begann das "Kochen"...
Während der Wartezeit, kümmerten sich Miri und Rebsi um das Tischdecken und das Tagebuch...
Wie sich in den nächsten minuten herausstellte verwandelte sich das Wasser-Pulver-Reisgemisch immer mehr in einen undefiniert aussehenden weißlichen Brei, in dem grüne Teile rumschwammen.
Wir denken wir verzichten im Weiteren auf eine nähere Beschreibung unseres "leckeren" Essens und lassen lieber Bilder sprechen:

Am Schluss sollten wir noch dazu erwähnen, dass wir unseren Nachbarn ein herrliches

Unterhaltungsprogramm mit unserer Koch- und Essaktion geliefert haben und es nicht so schlimm schmeckte wie es aussah.

Jetzt noch ein bisschen Ruhe vor dem Abend (wir wollten schließlich fit fürs tanzen sein).

 

Aufwärmphase

21:30h
Zeit sich fürs Weggehen fertig zu machen! Wir wollten schließlich bis 23h vom Platz weg sein, da dann die Schranken geschlossen sind.

22:45h
Geschafft, sind auf dem Parkplatz vor der Rezeption und müssen nur noch Geld aus dem Safe holen! ... So ein Mist die Rezeption und somit der Zugang zu unserem Geld ist geschlossen, sch... was jetzt? Nachdem wir alle Taschen durchsucht und alles an Kleingeld zusammen gekramt haben sind wir auf einen Betrag von knapp 45€ gekommen. Falls es mit dem Gästebuch nicht klappt haben wir immerhin den Eintritt (14€/Person) zusammen. Was Getränke betrifft hoffen wir einfach mal auf die Spendierfreudigkeit der Italiener ;-)

23:20h
Nach einiger Irrfahrt und mehrmaligem Nachfragen haben wir endlich das "Orange" gefunden. Von Außen macht es einen recht guten Eindruck. Jetzt nicht wie an den Eingang und nach der Gästeliste "Pi-Esse-Esse" nachfragen. 2min. später sind wir wieder auf dem Weg zum Auto! … sie haben noch nicht offen (und das um 23:20!!!), und wir sollen noch 10min warten. Fast wieder am Auto angelangt, ruft uns einer von den Türstehern nach, wir dürfen doch schon rein. Die werden sich wohl gedacht haben, dass sie 3 Mädels wie uns nicht so einfach auf dem Parkplatz warten lassen können ;-). Also zurück zum Eingang und nach der Reservierung auf der Liste gefragt … Tatsächlich wir stehen mit drauf und brauchen keinen Eintritt zu zahlen … Wow … auf unsere Security ist halt wirklich verlass.

 

PARTY!!!!

23:30h
Drinnen angekommen (eigentlich eher draußen) stockte uns der Atem. Wir haben noch nie etwas so geniales gesehen. Noch nicht mal Miri, die schon in wesentlich mehr Discos war wie wir beiden anderen zusammen. Erst mal umschauen und Lage auskundschaften. Insgesamt ist die Disco in 3 Areas unterteilt: Ein Freigelände mit überdachter Tanzfläche, einer Disco mit Cocktailbar im Innenbereich und auf der anderen Seite des Gebäudes noch mal ein Freigelände mit überdachter Sitzmöglichkeit (Restaurant oder so was ähnliches).
Auf dem ganzen Gelände stehen weiße Pavillons mit super bequemen Korbstühlen. Umrandet ist das ganze Gelände mit Palmen, Sträuchern und Blumen, die dem ganzen eine sehr exotische Note geben.
Wir sind dermaßen beeindruckt, dass wir uns erst mal setzen müssen…
Wahnsinn… so was Nobles hat man in Deutschland nicht.

Wie wir feststellen müssen, ist es absolut unakzeptabel in einer solchen Atmosphäre ohne Getränke zu sitzen. Also auf zur Bar!
Nach einigem Überlegen und kleineren Kommunikationsproblemen entscheiden wir uns für Cocktails. Miri einen mit Zitrone/Limette und Alkohol, Bine einen fruchtigen mit Alkohol und Rebsi (sie erklärt sich freiwillig bereit zu fahren) einen Nichtalkoholischen auch mit Zitrone/Limette.
Nachdem wir unsere Bestellung bekommen haben, zurück auf unsere Stühle und noch ein bisschen die Atmosphäre genießen. Noch sind kaum Leute da und es wird auch noch keine Musik auf den Tanzflächen gespielt. Das einzige ist eine leise Hintergrundmusik, die gut zu dem ganzen Ambiente
passt.

1:00h
Langsam füllt es sich und im Außenbereich wird Black-Musik gespielt. Wer uns kennt, sollte wissen, dass wir ab diesem Moment auch auf der Tanzfläche zu finden sind ;-)

In den nächsten Stunden haben wir folgende Erfahrungen gemacht:
- Italiener können ungemein charmant sein
- Sie sind viel spendabler als so manch ein Deutscher
- Aussehen tun sie meist besser als tanzen
- Sie sind durchaus bereit sich hinten anzustellen und geduldig auf ihre Chance zu warten

5:00h
Kurz bevor wir gehen wollten lernte Rebecca 3 charmante Männer kennen. Sie kamen auch aus Peschiera und einer von ihnen war sogar der englischen Sprache mächtig. Wie sich auch in der Praxis zeigt: Perfektes Timing ist alles!
Wären sie viel früher erschienen, hätten sie sich wahrscheinlich ebenfalls in die Reihe der von uns abgefertigten Italiener einreihen müssen ;-).
So durften sie uns nach Peschiera auf einen Drink begleiten. (Die anderen konnten uns nur nachwinken!)
Bei einer kleinen Tankstelle haben sie halt gemacht um etwas zu trinken zu besorgen. Auf ihre Frage, ob Bier in Ordnung wäre, meinten wir (und das als Deutsche!) "Wein wäre besser!"
Wie Italiener anscheinend sind, konnten sie Frauen den Wunsch natürlich nicht ausschlagen und haben extra für uns eine Flasche Weißwein und standesgemäß sogar Becher besorgt.

5:30h
Zurück am Parkplatz vor unserem Campingplatz mussten wir nur noch die Security davon überzeugen Fremde mit runter ans Wasser nehmen zu dürfen. Wir waren ziemlich erstaunt, als ein paar Worte von Stefano reichten und sie mit auf den Platz durften.
Unten am Steg wurde der Wein geöffnet und über "Gott und die Welt" philosophiert. Das ganze natürlich in Englisch und Italienisch.


 

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