;-)))) Bella Italia - das Tagebuch eines wunderschönen Urlaubs - Tag1

 

Fahrt nach Bella Italia
24:35
Miri kommt von Tanzcontest nach Hause und putzt erst mal Wohnung, macht einen Dämmerschlaf zwischendurch, geht duschen und wartet auf ihre Chauffeusen

2:35
Wecker klingelt in Schweinfurt - Bine drückt auf SNOZZE-Taste (schön...5 min. länger dösen)

2:39
Wecker klingelt wieder... Bine und Rebsi stehen qualvoll auf: "Eigentlich hätten wir auch 4 Uhr sagen können!" ... Bine entscheidet sich doch noch dazu, ihr Handy zuhause zu lassen (war ein langer Kampf)

3:10
Abfahrt

3:17
Ankunft bei Miri

3:35
Schlüssel von Bine (dank ihres mangelndem Gedächtnisses) bei einem Freund in den Briefkasten geschmissen (waren ja nur 30km Umweg!!!)

3:40
Endlich auf der A70 Richtung Bamberg: auf geht's nach Italien!
km-Stand: 105 089

3:50
Miri schläft (zusammen gerollt auf Kühlbox), Bine & Rebsi singen "Paradies" von den Hosen (irgendwie muss man ja wach bleiben)

4:05
Miri wacht plötzlich auf mit dem Satz: "Markus hat ´ne SMS geschickt", legt sich wieder hin und schläft weiter.
Abfahrt Knetzgau - Sabine:
"Wo müssen wir eigentlich lang?... Ach wir folgen einfach dem LKW" (Miri wundert sich in ihrem Dämmerschlaf woher nur weiß Sabine, dass dieser LKW nach Italien fährt!)

4:18
Miri schläft wieder, es ist auf einmal so ruhig!

4:26
FRÜHSTÜCK - Waffeln mit Cola light (Koffein ist wichtig zum wach bleiben!)
Miri schläft immer noch

4:32
LEBENSZEICHEN Miri: einmal heftig schneuzen.

4:47
Auffahrt auf A9 Richtung München - immer noch am Waffeln essen

5:00
Autobahnbekanntschaft verabschiedet (Miri bekommt nichts mit)

5:55
Miri wacht mal kurz auf um auf´s Handy zu schauen (eigentlich sollte es doch zuhause bleiben, oder?) - Danach schlummert sie wieder ein

7:05
An Raststätte gehalten um dodal verdreckte Scheibe zu putzen

7:07
War wohl umsonst - kaum auf Autobahn ist sie wieder dreckig - Blindflug geht weiter

7:08
Miri ist wohl WIRKLICH müde

7:26
Sind in ÖSILAND

7:29
Tankstelle mit Rund-um-Service: Volltanken, Ölstand Kontrolle und auffüllen von
Kühl- und Scheibenwischwasser (hätte auch schon vor 3 Monaten geschehen können)

7:32
Weiterfahrt - Miri bekommt mal wieder überhaupt nichts mit

7:47
Fahren durch herrliche Berglandschaft - Rebsi stimmt HEIDI an (schön ruhig und sentimental) - CD-Spieler schlägt "....cut my life into pieces" vor, also wird eben gewechselt- Miri wird wach (waren wir vielleicht doch zu laut?)

8:25
Pinkelpause auf einem Rastplatz beim Brennersee, mit anschließendem Einstimmen auf Italien-Urlaub mit Tanz und Musik.

8:43
Rebsi fährt weiter, Bine pausiert & findet sogar ein wenig Platz um ihre Füße auf den Boden zu stellen.

10:13
Weitere Versuche von Miri, den anderen beiden italienisch beizubringen erweisen sich als völlig sinnlos.

10:30
30° auf Apothekenanzeige, herrlich!
Wie wir dann feststellen mussten: Brennerautobahn hat zwar 2mal 8 Euro gekostet (Ösiland & Italien) ließ sich aber, verglichen mit den kostenlosen Straßen, wesentlich besser fahren

Der Versuch, den Weg zum Lago d'Idro zu finden, stellte sich als komplizierter als erwartet heraus:
3 verschiedene Routen haben wir ausgesucht, und nur die 3. erfolgreich gefunden, wie wir feststellen mussten, war es die steilste Route mit den engsten Straßen.

11:40
Sind an "Massacker" vorbei (Bines Version von Magassa ein Örtchen in Italien) - "Oh nein, noch mehr Tornanden!!" (italienisch: Steilkurven --> sind an unzähligen Schildern mit "3km Tornanten" vorbeigekommen!!!!)

11:45
Endlich Schild Richtung Lago d´Idro gefunden

11:50
Keine Autos in Sicht. Dafür immer engere Straßen & Kurven. Yiepieh, ein Motorrad, wenigsten ein Zeichen von Zivilisation!

11:58
KILL BILL Soundtrack während Bergfahrt, wie passend!

12:05
Rebsi würgt nach kurzer Pause das Auto ab, armer kleiner Golf!

12:06
"Wo ist die nächste Toilette?"

12:10
Bine: "Schaut ma, das 200ste 3km-Kurvenschild"

12:12
"Habt ihrs gesehen? Der Motorradfahrer hat gelächelt!" (Wen wundert's, bei so hübschen Insassinnen ;-) )

12:13
Straße mit Mittellinie - Wow, Tempo 40 mal wieder möglich & im Radio "Twisted Nerve"

12:15
Miri: "Ich kotz gleich!"

12:18
Toilette in Restaurant gefunden! Ist eine Steh-Toilette - wie eklig - haben uns gleich mit nem Eis belohnt. Miri lädt die tapferen Fahrerinnen ein.

12:31
Fahrt geht weiter

12:40
937m Höhe erreicht (zum Vergleich: Gardasee liegt auf 150m)

13:00
Idro erreicht!

 

Wahl des Campingplatzes

13:10
Ankunft auf Campingplatz PILU - Zwar billig aber zu ruhig (bei einem Rundgang über den Platz haben wir nur Leute über 50 entdeckt!).
Unsere Frage nach einer Disco in der Nähe wurde nur müde belächelt und uns geraten doch eher in Richtung Gardasee zu fahren. Also nichts wie weg von hier...

13:30
Zurück am Gardasee: Wir fahren entlang der Idylle

13:43
Auweia: 37°C

13:58
Miri: "Bin voll fit!"

14:07
9min später hat sie sich in süße Träume geredet

14:30
Miri wach - bekommt vorher im Schlaf nichts mit, macht die Augen auf:
"Was? Da ist ja schon der Gardasee!"

Auf dem nächsten Campingplatz: Zu viele Boote im Wasser und immer noch zu viele Rentner. Also wieder nichts!
Auf unsere Frage nach Discos und jüngeren Leuten wurde uns die südlichste Seite des Gardasees und der Campingplatz "Bella Italia" empfohlen.

15:58
Ankunft Peschiera, vor uns ein "kleines unauffälliges" Schild mit der Aufschrift "Bella Italia". Bine: "Würd sagen wir fahren mal bei dem Schild rein".
An der Einfahrt werden wir von der Security empfangen. Miri's erste Frage: "Wo liegt den der Bella Italia?" (typisch Miri!!!). Die einzige Antwort des Gefragen: ein etwas verwirrter Gesichtsausdruck.

16:30
Wir haben den Campingplatz mit der, mit Abstand, schnuckeligsten und nettesten Security von wahrscheinlich ganz Italien gefunden. Hier bleiben wir!!!

16:45
Nach einem Rundgang über den Platz haben wir ein optimales Plätzchen entdeckt.
Wieder zum Eingang und noch mit Security ALESSANDRO geredet wegen Weggehmöglichkeiten (z.B. Disco). Keine 5min später hatten wir schon eine Karte mit Wegbeschreibung zu 3 verschiedenen Discos und das Versprechen auf die Gästeliste der Disco "ORANGE" zu kommen! (lechz - was für ein Personal)
Also Auto holen und einem anderen Security auf seinem Rad sitzend hinterher gejagt. Leider hatten wir uns die Stelle von unserem "optimalem Plätzchen" doch nicht wirklich merken können, nach einer etwas längerern Irrfahrt und einem etwas verzweifelt drein schauenden Führer, haben wir ihm doch einfach die Wahl des Platzes überlassen...

 

Wir leben uns ein....

17:00
Bine & Rebsi bauen das Zelt auf, was absolut reibungslos & ohne Probleme verlief. Währenddessen verlief Miri's Aufblasaktion der Schlaf-Luftmatratze (200x154cm) dagegen etwas chaotischer. Es lag, laut Miri, natürlich nur an dem Blasebalg! Bei dem Versuch die aufgeblasene Luftmatratze auf verschiedenste Varianten ins Zelt zu bringen, stellten wir fest, dass wir niemals die 2. kleinere Matratze von Miri unterbringen können. Gnädig wie Rebsi und Bine sind, musste Miri doch nicht im Vorzelt schlafen, sondern durfte mit ihnen zusammen auf die große Matratze. Mal wieder ein Beweiß, dass es äußerst praktisch ist klein zu sein. Da reichen nämlich 154cm Länge aus!
Jetzt noch Auto aus- und Zelt einräumen - geschafft!

AB HIER WURDE JEDE UHR VERBANDT, SCHLIEßLICH HATTEN WIR URLAUB!!!

Nun zur Rezeption, um einen Safe für unsere Wertsachen zu organisieren.

Da wir alles so gut gemeistert haben (ohne jedwegliche männliche Hilfe versteht sich!), haben wir uns mit einem Essen bei der Pizzeria belohnt (eins muss man lassen wo man hinsieht sehr sehr süßes Personal). Es gab 3 Pizzen Funghi mit einem halben Liter Wein und einer Flasche Wasser. Natürlich sind wir mal wieder wegen Miri aufgefallen: Bei dem Versuch den Kellner zu rufen um bezahlen zu können, bleibt sie am Glas hängen und schmeißt es um - der Kellner hat logischer Weise alles gesehen und applaudiert! (Gleich am ersten Tag "Standing Ovations" für Miri, Respekt!)

 

Der erste Abend!

Etwas angeheitert sind wir zum See um schwimmen zu gehen und um das Tagebuch zu schreiben. Die Flasche Wein und die 3 Pappbecher legten wir in einem Tretboot ab und sind erst mal ´ne Runde schwimmen gegangen. Einmal um eine Boje und zurück.
Wieder heil am Lande angekommen erst mal das Tagebuch weiter geschrieben. Während Bine Rebsi vom Schmierzettel diktiert, schläft Miri entweder oder schmeißt (schon zum zweiten mal an diesem Tag) einen Becher mit Wein um.

ca 30-45 min später:
Flasche Wein leer & alle 3 beschwipst.
Bine: "Wer geht noch mal mit schwimmen?"
Rebsi: "Bin dabei!"
Also noch einmal um die Boje und zurück. Wieder heil am Tretboot angekommen, wird weiter geschrieben und gequatscht.

Hier einige der besten Sprüche von Miri:
"Rebecca die "Möchte-Gern-Unschuldige!"
"Den Security (ALESSANDRO) würde ich nicht von der Bettkante stoßen"
Daraufhin Rebsi: "Des würde glaub ich keine von uns"

Rebsi will ihren Namen schreiben und überlegt, beschwipst wie sie ist, "wie schreibe ich mich nochmal? HÄ?" (es muss dazu erwähnt werden, dass sie nur Großbuchstaben zum schreiben verwendet hat, respektabel Leistung bei ihrem Zustand!)
Inzwischen schläft Miri schon wieder einmal mit Kopf nach vorne gekippt. Bine & Rebsi versuchen sie mit Sprüchen zu wecken - vergebens.
Kurz darauf wacht sie durch einen Lachanfall von Bine & Rebsi doch noch auf und wir können endlich zurück zum Zelt und schlafen gehen. (Soweit jedenfalls unser Plan!)

Unterwegs sind uns ein paar Jungs auf Skates entgegen gefahren, worauf Rebsi plötzlich auf die Idee kam: "Gehen wir auch noch Skaten?"
Nach anfänglichen Zögern stimmten die anderen beiden dem Vorschlag doch noch zu!

22:37
Am Auto angekommen wurden erst mal die Skates aus dem restlichen Chaos im Kofferraum rausgekramt. Dann ging's in Richtung "Partymeile".
Miri und Rebsi sind gleich losgesaußt wie´d Sau.
Bine: "Ihr seid CRAZY!" und kurz drauf "Hey da sind Street-Bumbs. Rebsi teste sie doch mal, wie sie sich fahren lassen!" Man sollte dazu erwähnen, dass Rebsi die einzige ohne Handschoner war - aber egal sie tut's in ihrem leicht angeheiterten Zustand trotzdem - zum Glück ist nichts passiert!

Haben uns dann bis zum Parkplatz durch die Menge von Leuten gekämpft und den Wachmann gefragt ob wir hier fahren dürfen, er meinte nur "No Problem". Bine lernt an diesem Abend die Kunst des Rückwärtsfahren.
Zurück zum Platz. Diese Street-Bumbs sind im Gegensatz zu unseren in Deutschland richtig geile Sprungschanzen!

Nun gehen wir endlich Zähneputzen und waschen.
ca. 24:00 Endlich schlafen!!!
Wobei es Rebsi erst wesentlich später gelingt einzuschlafen, da es blitzt, donnert und regnet. Miri und Bine bekommen nichts von alle dem mit.

 

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